Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht
Unsere Behandlung
Sie kontaktieren uns, dann machen wir den ersten Termin aus. Pro Schmerzbereich benötigen wir üblicherweise 1-3 Behandlungen.
Wenn wir offene Reflexe bei Ihnen testen und lösen, dann kommen ein bis zwei weitere Termine hinzu.
Bitte tragen Sie keine Parfums oder stark riechenden Düfte auf. Bitte tragen Sie flexible und eher glatte (keine groben Strickstoffe) Kleidung. -Danke.
Ablauf
- in der Praxis füllen Sie kurz den Anamnesebogen aus,
- wir machen eine Ist-Analyse und erklären einige grundlegende Themen,
- bei der Liebscher und Bracht Schmerzbehandlung
- drücken wir durch Osteopressur verschiedene Punkte am Körper, um die Spannungen der Muskeln und Faszien zu verringern,
- erklären und machen wir Dehnübungen,
- erklären und machen wir Faszien-Roll-Massage,
- bei der Behandlung der Reflexe liegen Sie meist auf dem Rücken und bewegen sich zu den erklärten Isometrischen Bewegungen
- dann machen wir eine neue Ist-Analyse
- vereinbaren ggf. einen weiteren Termin
Später schicken wir Ihnen eine Rechnung, die leider von den Krankenkassen (noch) nicht übernommen wird.
Typische Schmerzthemen, die wir behandeln
Achillessehnenschmerzen, Außenbandschmerzen, Außenminiskusschmerzen, Bauchschmerzen, BWS-Schmerzen, Ellenbogenschmerzen, Fersenschmerzen, Fußgelenk & Gewölbeschmerzen, Fuß Heber Problematik, Gesäß und Beinschmerzen, Hallux-Valgus, Hüftschmerzen, HWS-Schmerzen, Innenbandschmerzen, ISG-Schmerzen und Problematiken, Kiefergelenkschmerzen, Knie Problematiken, Knöchelschmerzen, Kopfschmerzen, LWS-Schmerzen, Migräne, Nackenschmerzen und Verspannungen, Oberschenkel, Ohren, Rückenschmerzen, Schienbeinschmerzen, Schulterschmerzen, Tennisarm, Unterarmschmerzen, Wadenschmerzen, Zehenschmerzen, etc.
Kennen Sie dass, dass es Ihnen nach einer Behandlung besser geht, dennoch hält das positive Ergebnis der Behandlung nicht an?
Dafür kann es mehrere Gründe geben:
- die Ursache ist noch nicht gelöst oder erkannt
- frühkindliche Emotionale- oder Bewegungs-Reflexe sind noch offen
- es dreht sich um ein psychisches Problem
- es dreht sich nicht um ein Problem, das mit dem Muskel- und Bandapparat zu tun hat
- der Körper ist schon so weit in der Dysbalance, dass er mehr Zeit benötigt, um in die Regeneration zu kommen
- Ihre tägliches Wirken triggert die gereizten Stellen Ihres Körper immer wieder, sodass er den Heilungsprozess nicht abschließen kann
Damit unsere Behandlungen erfolgreich sind, benötigen wir Sie!
Ihr Körper braucht Ihre Aufmerksamkeit und vor allem die Bereitschaft, Ihre Lebensgewohnheiten zu überdenken, neu zu justieren und anzupassen.
Durch regelmäßige Durchführung der mitgegebenen ÜBUNGEN zu Hause kann der Behandlungserfolg (= Schmerzreduzierung) beibehalten und sogar noch verbessert werden. Werden die Übungen nicht oder nur unzureichend gemacht, ist die Chance groß, dass die Schmerzen wiederkommen.
Was ist eigentlich Schmerz?
Es gibt unterschiedliche Arten von Schmerzsignalen im Körper, eine häufige ist der Alarmschmerz.
Ein Alarmschmerz ist ein Signal des Gehirns, der uns vor Schaden bewahren möchte. Er zeigt uns, dass eine bestimmte Bewegung/Belastung zu langfristigen irreparablen Folgen am Muskel-, Gewebe-, Band- und Knochenapparat führen kann. Die Ursache kann in einer bereits existierenden Schädigung liegen (z.B. Knochenbruch, Bänderriss, usw.), oder auch nur in einer kritischen Belastung (z.B. übermäßiger Druck auf ein Gelenk, Muskelbrennen, usw.).
Ob eine Schädigung vorliegt, sollte mit einem Arzt abgeklärt werden. Wichtig wäre auch zu hinterfragen, ob ein existierender Schaden auch wirklich für die Schmerzen verantwortlich ist!
In vielen Fällen sind zu hohe Spannungen in den Muskeln und Faszien die Ursache für die Beschwerden. Diese Spannungen werden durch verschiedene Faktoren hervorgerufen:
- Gleiche, einseitige Bewegungsmuster ohne entsprechenden Ausgleich, z.B. im Büro: viel sitzen, auf den Bildschirm starren, Maus benutzen
- Ungenutzte Winkel der Gelenke (Gelenke wollen in ihrem ganzen Umfang bewegt und genutzt werden)
- angehaltene Gefühle
- Traumatisierungen
- usw.
Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass die muskuläre Spannung des Körpers im Lauf unseres modernen Lebens mit jedem Tag etwas zunimmt. Täglich halten wir die Luft an, verdrängen unsere Gefühle oder steigern uns unnötig in sie hinein. Wir kämpfen bewusst oder unbewusst gegen körperliche Symptome an, anstelle uns mit ihnen auseinander zu setzen und sie zu verstehen. Wir verharren in schwierigen Situationen, Lebensumständen und Beziehungen und sind aus unterschiedlichsten Gründen in Gewohnheiten gefangen. Schlechte Essgewohnheiten, Stress, Umweltfaktoren und Zeitnot kommen noch dazu. So wird die Anspannung im Körper jeden Tag ein wenig mehr, bis der Körper unseren Umgang mit ihm nicht mehr kompensieren kann.
Unserem treuen und unglaublich genialen Körper bleibt nichts anderes übrig, als uns einen Schmerz zu schicken, um uns mitzuteilen: "Wenn Du jetzt nicht etwas änderst, dann geht womöglich etwas kaputt!".
Wie oft haben Sie Schmerz als liebevollen Hinweis verstanden?